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Dehnungsstreifen - Schwangerschaftsstreifen

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1. Dehnungsstreifen

Entstehung der Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen entstehen durch Überbelastung durch starke Dehnung der Unterhaut. Sie zeigen sich äußerlich. Besonders in der Schwangerschaft entstehen solche Dehnungsstreifen am Bauch, an den Hüften, am Gesäß, an den Oberarmen, an den Brüsten. Ursache ist die starke Gewichtszunahme und ein schwaches Bindegewebe. Obendrein wird während einer Schwangerschaft durch die hormonelle Umstellung die Elastizität der Haut allgemein verringert. Es entstehen kleine Risse, da die Haut dünner wird. Durch die dünnere Haut scheinen die Blutgefäße deutlich durch.

Dehnungsstreifen können auch durch Ab- und Zunehmen entstehen. Besonders bei Menschen, die ständige Diäten machen. Wenn sich Fett einlagert, muss die Haut sich dehnen. Wird Fett wieder abgebaut, muss ich zurückdehnen. Doch ständige Dehnprozesse greifen die Elastizität der Haut stark an. Sogar in der Pubertät können Dehnungsstreifen entstehen. Kortisongaben unterstützen ebenfalls die Bildung der Dehnungsstreifen. Kortison lagert Wasser im Gewebe und verringert die Hautelastizität. Selbst bei zuviel Sport entstehen Dehnungsstreifen. Dies allerdings ist zu vermeiden, indem Frauen mit größeren Brüsten Sport BHs tragen. Aber auch Männer betrifft das Phänomen, wenn sie sehr schnell starken Muskelaufbau betreiben. Bestimmte Medikamente und Hormonbehandlungen fördern ebenfalls die Bildung von Dehnungsstreifen.

Striae werden die Dehnungsstreifen genannt. Dehnungsstreifen sind das Anzeichen für Risse der sog. kollagenen Fasern, die sich in der Unterhaut befinden, Sie sind irreparabel. Zunächst erscheinen sie bläulichrot und werden später hell. Dennoch bleiben sie bestehen. Sie erscheinen wie kleine helle Narben.

Das Bindegewebe

Bindegewebe ist eine Ansammlung verschiedenartiger Gewebearten im Körper. Verschiedene Menschen haben verschiedene Arten des Bindegewebes. Sie werden unterteilt in lockeres und straffes, retikuläres und gallertartiges sowie spinozelluläres Bindegewebe. Zum Stützgewebe zählen Knorpel und Knochen. Auch das Fettgewebe wird zum Teil zum Bindegewebe gezählt. Gebildet wird das Bindegewebe während der Embryonalzeit. Das Bindegewebe steht miteinander in Verbindung, indem sich verschiedene Zellen miteinander verbinden. Bei der weiteren Entwicklung entsteht daraus das individuell typische Bindegewebe. Die Zellen sind zum Teil mobile Zellen und zum Teil ortsfixierte Zellen. Darin sind elastische, kollagene und retikuläre Fasern eingelagert. Zusammen bilden sie eine maschenartige Verbindungsstruktur. Gemeinsam wikren sie sowohl Zug- als auch Druckbelastungen entgegen. Sie schützen in dieser Formation zum Beispiel die Organe. Dabei sind die kollagenen Fasern wenig dehnbar angelegt. Vitamin C spielt eine bedeutende Rolle bei der Stabilisierung.

Vorbeugende Pflege ist die beste Therapie

Damit Dehnungsstreifen sich gar nicht erst bilden können, ist die Anwednung vorbeugender Maßnahmen von besonderer Bedeutung. Vorbeugende Maßnahmen sind die beste Therapie bei Dehnungsstreifen. Sie sind besonders in den genannten Situationen von großer Bedeutung. Richtige Pflege hilft in jedem Fall und auch wenn die Dehnungsstreifen bereits entstanden sind. Viele Frauen und auch Männer empfinden die Dehnungsstreifen als hässlich und unattraktiv und das kann zur psychischen Belastung werden. Umso mehr empfiehlt sich die vorbeugende Handlung mit geeigneten Präparaten.

Es gibt straffende Cremes mit dem Inhaltsstoff des Hopfens, die sehr gut verträglich sind. Andere haben als wirksamen Bestandteil die Glykolsäure, die auch als Fruchtsäure bekannt ist. Natürlich gibt es auch, besonders, wenn sie bereits entstanden sind, kosmetische Spezialbehandlungen gegen die ungeliebten Dehnungsstreifen.

In der Schwangerschaft gibt es spezielle Cremes gegen die Bildung der Dehnungsstreifen. Sie sollten frühzeitig verwendet werden. Natürlich können diese auch in den anderen bekannten Situationen, in denen Dehnungsstreifen zu erwarten sind, verwendet werden, um der Bildung vorzubeugen.

2. Behandlung der Dehnungsstreifen

Abhilfe versprechen Vitamin A Säurebehandlungen, da diese die Narbenbildung positiv beeinflusst. Angewendet wird auch die Kryotherapie, die mit Kälteeinwirkung arbeitet, diverse Laserbehandlungen und topische Behandlungen mit Trichloressigsäuren.

Peeling mit Fruchtsäuren
Zur Heimanwendung sind Fruchtsäure Peelings im Handel, die zur Naturkosmetik zählen. Wer sie anwenden will, sollte sich genau an die Empfehlungen halten und notfalls Rücksprache mit dem Arzt halten.

Ästhetische Medizin

Doch wer Dehnungsstreifen hat, hat Möglichkeiten, damit auch in Zukunft noch Bikinizeit sein darf. Einfache kosmetische Eingriffe können die unattraktiven kosmetischen Probleme lindern.

Die Ästhetische Medizin verspricht Abhilfe bei den ungeliebten Dehnungsstreifen. Zum Beispiel können die Stellen, an denen Narben sind, abgeschliffen werden. Dermabrasion nennt sich dieses Verfahren. Eine andere Art der Linderung ist das operative Entfernen der Narben, die durch Dehnungsstreifen entstehen. Mit einer Lasertherapie können die Narben effektiv pigmentiert werden. Diese Therapie ist schmerzfrei und wird meistens in verschiedenen aufeinanderfolgenden Sitzungen vorgenommen.
Vorsicht ist bei zu vielen Versprechen geboten. Die Ärzte der Ästhetischen Medizin bieten kostenlose Vorgespräche an, in denen genauere Informationen eingeholt werden können.

Wirkungsbreite 50 Prozent

Insgesamt können Dehnungsstreifen, die entstanden sind, bis zu maximal 50 Prozent reduziert werden. Ganz werden sie nicht mehr verschwinden. Das gilt nach dem aktuellen Kenntnisstand der Wissenschaft für alle möglichen Therapien.

 

* unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers - der Versandapotheken; wir haben keine Einfluss auf die Preise; Alle Preise ohne Gewähr. Stand: 15.11.2009

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